Das Weimarer Dreieck wurde 1991 von den Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Polens eingerichtet. Es trägt seinen Namen aufgrund des ersten Treffens, das am 28.-29. August 1991 in der thüringischen Residenzstadt stattfand. Es hat wesentlich zum deutsch-polnischen Aussöhnungsprozess und zur Heranführung Polens an die Europäische Union (EU) beigetragen. Nach dem Beitritt Polens zur EU steht nun die Zusammenarbeit der drei Länder als Partner in der EU und der Nato im Mittelpunkt.
Was als Gesprächsforum der drei Außenminister begann, hat sich längst zu einer engen und freundschaftlichen Zusammenarbeit auf allen Ebenen entwickelt. Regionalpartnerschaften, Jugend- und Künstlerbegegnungen zeigen, dass das "Weimarer Dreieck" auch durch staatsbürgerschaftliches Engagement der Zivilgesellschaft mit Leben gefüllt wird.